Seminar Deutsch Evern, Oktober 2010

 

 

Unser Rettungshunde-Seminar  über den 3.Oktober 2010 in Deutsch-Evern!

Dieses Jahr fiel der 3.Oktober auf einen Sonntag,so dass uns nur ein "normales" Wochenende für unser Seminar zur Verfügung stand. Daher beschlossen wir, in der Nähe zu bleiben und entschieden uns für Deutsch-Evern bei Lüneburg. Unsere Unterkunft sollte eine Kaserne sein und die Lüneburger DRK-Rettungshunde-Staffel sorgte für unser leibliches Wohl. Doch schon auf der Hinfahrt bekamen wir einen Original-Einsatz aus Hamburg. Ein Trailer und ein Flächenhund sollten in den Einsatz gehen. Praktischerweise waren wir eh in Einsatzbekleidung unterwegs. So wurden nur schnell die Fahrzeuge ein wenig umsortiert, die beiden Teams drehten um und fuhren wieder Richtung Hamburg, der Rest setzte die
Fahrt nach Lüneburg fort. Als uns jedoch wenig später die Meldung erreichte " Person gefunden" drehten die beiden Teams erneut um und stießen wieder zum Rest der Truppe, der mittlerweile vor der Kaserne wartete. Unter den wachsamen Augen der Wachsoldaten durften wir in die Kaserne fahren,da wir ja angemeldet waren.Merkwürdigerweise passte aber unsere Wegbeschreibung  überhaupt nicht zu den Gegebenheiten vor Ort. Also nochmal telefonische Rücksprache mit der Staffelleitung der Lüneburger...Die Ursache war schnell gefunden...wir waren in der falschen Kaserne...Also allers wieder retour...die richtige Kaserne angefahren, richtig.... hier passte alles. Kurze Begrüßung, Zimmerverteilung, Abendbrot und auf zur Theorie-Ausbildung erster Teil. Diesmal in einer ganz anderen Art:
In Gruppen sollte jeweils eine hilflose Person versorgt werde. Nicht nur die Hilfsma nahmen wurden korrekt ausgeführt, auch die schauspielerischen Leistungen unserer Mimen wurden gebührend bewundert. Danach war Freizeit , die für einen gemeinsamen gemütlichen Abend genutzt wurde.
Am Samstag Morgen, nach einem hervorragendem Frühstück, serviert von der Lüneburger Staffel, ging es auf ins Gelände. Ein Truppenübungsgelände, welches auch noch genutzt wird. Für uns ein ideales Terrain. Große Waldstücke mit Gräben, Kuhlen und Lunken - also prima Versteck-Möglichkeiten. Auf einem Waldstück gab es ein weiträumiges Tunnel-System, so dass wir auch im Wald mit nicht sichtbaren Personen üben konnten. Einige der Lüneburger Hundeführer arbeiteten mit uns gemeinsam, was sehr interessant war. Nachmittags hatten die Lüneburger
wiederum für unser leibliches Wohl gesorgt. Als wir an den Sammelplatz kamen, glühte der Grill bereits und wir konnten uns stärken. Trotz des einsetzenden Regens war die Stimmung prima und alle sind gut satt geworden. Aber hiermit nicht genug, denn nun gings auf zur Nachtübung.
Wir durften, geführt von unsere GPS Geräten, den Einsatz-Ort aufsuchen. Unterdessen war es schon dunkel und nach Luftlinie durch den Wald zu laufen war schon eine Herausforderung.........bis die meisten bemerkten, dass man nicht unbedingt der Luftlinie folgen muss....man kann auch die Wege nutzen, so sie halbwegs in die richtige Richtung führen. Es erreichten auch alle Guppen den Einsatz-Ort und das Finden der Personen im leerstehenden Haus wurde von allen Hunden problemlos gemeistert. Nachdem wir in der Kaserne wieder angekommen waren, klang der Abend bei der Besprechung gemütlich aus. Am Sonntag fuhren wir nach einem wiederrum hervorragenden Frühstück ins Gelände und vertieften die Arbeit vom Samstag. Die Zeit ging viel zu schnell vorbei, mittags mussten wir wieder die Heimreise antreten, diesmal ohne Zwischenfälle und Einsätze.

Besonderen Dank der Lüneburger DRK-Staffel, die in hervorragender Weise für unser leibliches Wohl sorgte und uns diese klasse Unterkunft verschaffte. So war unserer Seminar auch in diesem Jahr rundum gelungen.

Christiane

Arras auf dem Weg zur Verbellübung. Da er das "Opfer" schon vor Augen hat, rast er über die Wiese.

Angekommen! Jetzt noch laut gebellt und dann das Spielzeug erbeuten...
Auch Gilfi hat die Person auf der Wiese gefunden.

Kritische Beobachter sind natürlich bei jeder Suche mit von der Partie.
Laufgräben mittem im Wald. Eine besondere Herausforderung für unsere Hund. Aber Bess hat sich nicht verwirren lassen und den menschlichen Geruch in der Tiefe geortet.

Was ist das?
Ein Waldschrat kehr zurück in seinen Wald.

Schnell werden Gilfi...
...und Chira hinterher geschickt. Was werden unsere Vierbeiner zu diesem eigenartigen Outfit sagen?

Kein Problem - auch der Waldschrat riecht nach Mensch und wird daher von Chira angezeigt.
Schrat gefunden, Spielzeug erbeutet - kann es was schöneres geben?

Tyra freut sich über eine ganz besondere Belohnung von dem "Schrat".
Ausgepowert, aber zufrieden beenden wir ein erfolgreiches Trainingswochenende.

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